Alexandra ist seit März 2020 registriert und hat seitdem 112 Loipenberichte verfasst.
In Mysuseter, ebenfalls am Rande des Rondane-Gebirges gelegen, findet man ein abwechslungsreiches Langlaufgebiet: im Raphamnfjellet zwischen Mysuseter und Raphamn gibt es sehr anspruchsvolle Loipen (steile Abfahrten und Anstiege), die sich in reizvoller Landschaft zwischen Felskuppen und Bergseen entlang winden. Richtung Rondablikk gelangt man zu den Seen Furusjøen und Vålåsjøen, die auf eher leichten Loipen umrundet bzw. überquert werden können. Hier verlaufen die Loipen meist im Wald, teilweise ist auch für Skating gespurt. Zurück nach Mysuseter kommt man entweder durch das besonders schöne Glitterdalen oder durch das Pungdalen. Insgesamt ein lohnendes Gebiet!
Das gesamte Loipennetz von Høvringen ist wunderschön, einige Highlights sollten aber extra erwähnt werden: Der mit 1428 m höchste Punkt des Gebiets, der Berg Formokampen, mit Rundumblick zu den drei höchsten Gebirgen Norwegens (Dovrefjell, Rondane, Jotunheimen). Es wird bis zum Gipfel gewalzt, die Abfahrt ist aber für Langläufer so schwierig, dass es ggf. sinnvoll ist, die Ski an der letzten Abzweigung abzustellen. Winddichte Kleidung braucht man oben wohl immer. Der nordöstlichste Punkte des Gebietes am Rand des Berges Vesulkuva (Rastplatz vor kleiner Hütte) und der südwestlichste Punkte Storflye bzw. Andalshytta bieten fantastische Blicke in die Fjelllandschaft. Bei der Umrundung des Anaripiggen kommt man an drei wunderschön gelegenen Bergseen vorbei, vor einer Badehütte kann man rasten. Außerdem gibt es vier bewirtschaftete Hütten, wo es die typischen "Vaffel mit Rømme und Syltetøy" gibt: die sehenswerte uralte Peer-Gynt-Hytta, die moderne Dovrehytta, Smuksjøseter und Puttenseter. Von der Peer-Gynt-Hytta kann man entlang der Troll-Loipe am Fuße der Rondane-Berge in den südlichen Nachbarort Mysuseter laufen.
Neben dem gespurten Loipenetz gibt es in Høvringen noch eine lange ungespurte, aber mit Stangen markierte Route über den Berg Steinbuhø (1531 m) zur Peer-Gynt-Hytta. Ca. 11 km Streckenlänge, 500 Hm. Kurzer unmarkierter steiler Abstecher zum Fremre Bråkdalshøe (1607 m) bietet noch besseren Rundumblick. Landschaftlich unbeschreiblich schöne Weitblicke, sehr einsam. Technisch mit normalen Langlaufskiern sehr anspruchsvoll in der Abfahrt. Besser geeignet wären hier Mountain-Ski gewesen. Nur bei absolut stabilen Wetterverhältnissen zu empfehlen.
In der Osterwoche gab es in Høvringen perfekte Bedingungen bei Wetter und Schnee. Høvringen liegt auf 1000 m Höhe oberhalb der E6 ca. 320 km von Oslo entfernt am Rande des Rondane-Gebirges. Der Ort bietet 120 km klassische Loipen, die in der Osterwoche täglich präpariert wurden. Im Ort ca. 20 cm Schnee, wenige apere Stellen, teils verharscht oder sulzig. Im Fjell viel Schnee und durchwegs beste Bedingungen. Die meisten Loipen verlaufen oberhalb der Baumgrenze, einige Loipen aber auch in wunderbarem Birken-Kiefern-Wald mit teils uralten knorrigen Bäumen. Im Fjell immer wieder eine großartige Kulisse von endlos weißer Berglandschaft und den imposanten Rondane-Bergen. Der Ort ist relativ wenig touristisch, es gibt aber einen kleinen Landhandel, alle Unterkünfte sind an das Loipennetz angeschlossen. Bei Abreise heftiger Schneesturm und nennenswerte Neuschneemengen. Aktueller Status der meisten norwegischen Langlaufgebiete unter sporet.no (leider seit dieser Saison kostenpflichtig). Aktuelle Infos zu Høvringen unter https://www.facebook.com/story.php?story_fbid=1524356533028835&id=100063635087683 Den norwegischen Wetterdienst findet man unter yr.no. Frohe Ostern!
14 Grad, LLZ rund um den Schießstand laufbar, tiefer, teils wässriger Sulz, Biathlontraining. Über die Kamelbuckel getragen, zwischen 2. Buckel und Bergab-Tunnel weiteres Trainingsgebiet. Weiter hoch ohne Abschnallen, aber über aperes Gelände und Eis, am Gletscher ca. 300 m lange gute Spur, wo man noch von Langlauf sprechen kann. Auch um den höchsten Punkt herum noch laufbar, nur über Graspassage erreichbar. Fazit: es wird Zeit, die Wander- oder Laufschuhe zu schnüren...unfassbar, wenn man bedenkt, welch perfekte Bedingungen vor nur einer Woche herrschten. 5 Sterne für den Sonnenuntergang
...kann durchaus noch Spaß haben! 7°, Regen, Nebel, Wind erträglich, null Sterne für das Wetter, aber Schnee weich, gut verfestigte Spur, die super läuft (Schuppenski). Es wurde zur rechten Zeit nochmal gespurt, 3 Sterne. An wenigen Stellen kommt der Untergrund heraus, alles noch problemlos umlaufbar. Die größte Schwierigkeit war es eher, die Loipe trockenen Fußes zu erreichen.
Oderbrück - Kaiserweg - Hopfensäcke - Goetheweg - Königsberger Weg - Große Winterbergloipe - Loipenhaus - Kolonnenweg - Dreieckpfahl - Kaiserweg: Noch ohne Abschnallen und ohne Bodenkontakt durchgekommen :-) +4°, Schnee sehr weich und durchnässt, heute Nachmittag aber kein Regen. Königsberger Weg frisch gespurt, im oberen Teil gute Schneedeckung, trotz frischer Spur bei jedem Schritt leichtes Einsacken im aufgeweichten Schnee. Im unteren Teil und ebenso auf der Winterbergschleife viele Stellen mit dünner Deckung, morgen wird es dort sicher nicht mehr laufbar sein. Kolonnenweg ab Loipenhaus wieder dicke Schneedecke, gute Spur, ab Totem Weg frische, sehr gute Spur. Kaiserweg hat zwischen 14 und 18 h massiv abgebaut, unten ein leichtes Gefühl von Wasserski :-(
Von Sonnenberg über Stieglitzeck und Philippbrücke zur Wolfswarte und über Oderteich zurück nach Sonnenberg. Verbindungsloipe Sonnenberg-Stieglitzeck nahezu perfekt, nur gelegentlich war die Spur in den Graben abgerutscht. Stieglitzeck bis Wolfswarte ganz frisch gespurt, super. Bis hier 5 Sterne. Ab Wolfswarte Wechsel von sehr guten Abschnitten mit nur gewalzten Stücken, teilweise uneben, weich und mit Fußgängerschäden, hier 3 bis 4 Sterne. Insgesamt eine tolle abwechslungsreiche Tour - ein ganz großes Dankeschön an den Nationalpark dafür, dass hier bestmöglich präpariert wurde! Leider nimmt das Unheil unaufhaltsam seinen Lauf, ab 19 Uhr Winddrehung auf Südwest, stetige Windzunahme und einsetzender Schneefall (noch...).